Samstag, 4. September 2010
Katastrophe? Abgewendet!
Dienstag, 24. August 2010
Besser Fehler machen als gar nichts
Sonntag, 22. August 2010
Google Street View, Facebook Places und die eigene Verantwortung
Montag, 2. August 2010
Über die Dringlichkeit
Donnerstag, 29. Juli 2010
Der Journalist als Umweg
Mittwoch, 14. Juli 2010
Produktvideos in Shops - Puretea als gelungenes Beispiel
Doch wie können Shops eigene Videos produzieren, um ihre Produkte zu vorzustellen und ihren Besuchern unterhaltsame Inhalte zu bieten - ohne viel Geld und Zeit zu investieren?
Ein klasse Beispiel ist der Teeversand Puretea. Geschäftsführer Andreas Brehm habe ich vor einem Jahr auf dem Deutschen Multimedia-Kongress in Berlin kennengelernt. Dort hab es nämlich endlich mal guten Tee statt schlechtem Kaffee. Puretea hat eine Community aus Teetrinkern aufgebaut, die für das Unternehmen Tees testen, bevor sie ins Sortiment aufgenommen werden. Und die Ergebnisse präsentiert sein Geschäftsführer-Kollege Ralf Janecki im Video:
Dem Video merkt man an, dass es im Büro des Teeversands und nicht im Studio gedreht wurde. Die Einstellung ist eine Totale, für den Ton würde ich ein Mikro nehmen, aber darauf kommt es nicht an. Hier geht es um Authetizität und um Transparenz. Jemandem, der mich an seinen Verkostungen teilnehmen lässt, vertraue ich auch, dass Bio wirklich Bio ist. Die Art, mit der er den Tee nach der Geschmacksprobe in die linke untere Bildecke spuckt, ist sehenswert und erinnert an die Fußball-WM.
Ein Ergebnisvideo gibt es nach jedem Test, also alle drei Monate. Diesmal hat Puretea noch ein zweites Video produziert, dass auf die Fragen der Tester eingeht. Auch dieses Video: Informativ, ohne ins Dozierende abzugleiten.
Das Charmante an den Videos ist gerade, dass sie nicht auf Hochglanz poliert sind wie Werbespots im Fernsehen. Also: Mut nehmen, Kamera herausziehen und einfach mal probieren. Dann den Kollegen und fachfremden Freunden zeigen. Diskutieren. Und eine eigene Form finden.
Montag, 12. Juli 2010
Die Mister-Wahl
Freitag, 25. Juni 2010
Wie die Agof spieletipps.de das Jubeln verboten hat
Unique User
Usingen, den 25.Juni 2010: Jetzt haben wir den Salat: Weil die AGOF
in ihren neuen internet facts eine, Achtung, "Anpassung der
MultiClient-Definition und weitere Studienneuerungen" vorgenommen
hat, seien die Zahlen nicht mehr mit früheren Studien vergleichbar.
Übersetzung: Die AGOF hat ihre Erhebungsmethoden verbessert, und wer
dank der MultiClient-Dingsbummens nun (viel) mehr Nutzer hat als
vorher, der darf das niemandem erzählen.
bedrückten Runde. "Und ich hab' mal eine wissenschaftliche
Abhandlung über die Symbolik der Farbe Weiß in Moby Dick verfasst.
Und überhaupt: Sind die neuen Zahlen denn schlecht?"
Mundwinkel verräterisch nach oben wandern, "wir haben im Vergleich
zum..." "STOOOOOP!" Mit einem katzenartigen Panther-Hechtsprung
reißt Projektleiter Oliver Hartmann seinen Chef zu Boden, um eine
Katastrophe zu verhindern. "Wir dürfen doch nicht mehr mit früheren
Ergebnissen vergleichen! Das ist STRENG VERBOTEN, sagt die AGOF!"
sogar per Fax bestätigen, dass wir niemals über unsere fantasti...
Was ist denn jetzt schon wieder?"
und wedelt mit der sorgfältig ausgedruckten Hinweis-Mail. "Das hat
die AGOF explizit so geschrieben, guck!"
nicht hier. Schließlich seid ihr viel teurer als... ach, Mist, das
darf ich ja nicht. Was darf ich denn überhaupt? Irgendetwas müssen
wir den Leuten da draußen doch sagen. Das ist hier schließlich eine
PM, verflixt."
erklärt Chefredakteur Gebauer geduldig. "Aber freuen darfst du dich
darüber nicht. Und stell' um Gottes willen keine Vergleiche an,
sonst schicken die uns noch ohne Essen ins Bett."
in die Männerrunde.
Vergleichen.
Pornoindustrie ihre Filme auf 16:9 umgestellt hat. Da kannst du
nicht einfach mit deiner 4:3-Länge ankommen und rumjubeln - echt
nicht!"
Donnerstag, 27. Mai 2010
Twittwoch in München

Mittwoch, 14. April 2010
"Haben Sie Inhaltsprokura?"

Ich mag Kongresse sehr. Trotz des Stresses, den es mit sich bringt, an einem Tag live aus Vorträgen zu berichten, Videos zu drehen, Interviews zu führen, abends auf der Party Fotos zu schießen (und zu wissen, wer darauf zu sehen ist) und zwischendurch Kollegen zu treffen. Ich sage bewusst "Kollegen", denn für mich verläuft die Grenze nicht zwischen den Berufsgruppen, sondern zwischen Branchen. Ob Unternehmer, Journalist oder Mitarbeiter eines Webunternehmens - wir sind alle Onliner.
